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Glasfaser kommt in den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: So bereiten Sie Router, WLAN und Verkabelung vor

Rund um Fürstenfeld, Ilz, Großwilfersdorf, Bad Waltersdorf und Hartberg bauen A1, öGIG und Feistritzwerke seit 2022 Glasfaser aus – tausende Haushalte und Betriebe sind angeschlossen oder kommen 2026 dran. Was sich beim Wechsel wirklich ändert, warum 1.000 Mbit/s am Handy trotzdem 80 bleiben können und was Sie vor dem Anschlusstermin klären sollten – mit Checklisten für Zuhause und Betrieb.

Auf einen Blick

Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bauen A1 (Impulsregion Fürstenfeld: Fürstenfeld, Ilz, Großwilfersdorf, Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Söchau, Burgau, Großsteinbach, Ottendorf, Neudau, Unterlamm), die öGIG (15 Gemeinden um Bad Waltersdorf und Hartberg) und die Feistritzwerke Glasfaser aus. Beim Anschluss kommt ein ONT ins Haus (Optical Network Terminal – das Glasfaser-Modem, das Licht in ein Netzwerksignal umwandelt), der Router hängt daran per Kabel, Telefon wird VoIP (Voice over IP – Telefonieren über die Internetleitung statt über eine eigene Telefonleitung, Rufnummer bleibt). Ob Sie die Geschwindigkeit merken, entscheidet das WLAN hinter dem Router: Standort statt Keller, Mesh mit Kabel statt Repeater, Kassa und Drucker per Kabel, Gäste-WLAN getrennt. Alarmanlage und Notruf-Wählgeräte vor der Umstellung prüfen – und den Hausanschluss in der Bauphase legen lassen.

  • A1: rund 30 Mio. Euro, 450 km, etwa 12.000 Anschlüsse in der Impulsregion Fürstenfeld (A1-Presseaussendung 27.05.2022); öGIG: knapp 74 Mio. Euro für 12.850 Haushalte in 15 Gemeinden (meinbezirk.at, 01.04.2023) – Quellen am Ende des Beitrags.
  • Der ONT (Glasfaser-Modem) ersetzt das DSL-Modem; der Router wird per Netzwerkkabel angeschlossen und sollte zentral stehen, nicht im Keller.
  • Wi-Fi 6 liefert im selben Raum 400–800 Mbit/s, ein Stockwerk weiter 100–300; Repeater-Ketten und Powerline bremsen stark.
  • Analoge Telefone, Alarmanlagen, Aufzug-Notruf und Fax hängen oft an der alten Kupferleitung – vor der Umstellung auf IP oder GSM umstellen.

Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld laufen zwei große Glasfaserprojekte: In der Impulsregion Fürstenfeld baut A1 seit 2022 in elf Gemeinden – Fürstenfeld, Ilz, Großwilfersdorf, Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Söchau, Burgau, Großsteinbach, Ottendorf an der Rittschein, Neudau und Unterlamm. Laut A1-Presseaussendung vom 27. Mai 2022 investiert A1 rund 30 Millionen Euro (Gesamtinvestition mit Land und Gemeinden rund 50 Millionen), verlegt rund 450 Kilometer Glasfaser und schließt etwa 12.000 Haushalte und Betriebe direkt an; die Fertigstellung war laut ORF Steiermark für 2025 angekündigt. Nördlich davon erschließt die öGIG 15 Gemeinden rund um Bad Waltersdorf, Ebersdorf, Lafnitz, Pinggau und Friedberg – laut meinbezirk.at (April 2023) knapp 74 Millionen Euro, davon 32 Millionen aus der Breitbandmilliarde des Bundes, für 12.850 Haushalte. Dass dort noch aktiviert wird, zeigt der 50.000ste öGIG-Anschluss Österreichs, der im Juli 2026 in Bad Waltersdorf ans Netz ging. Dazu kommen die Feistritzwerke, die nach eigenen Angaben in 28 Gemeinden ihres Netzgebiets bauen (unter anderem Hartberg, Stubenberg, Kaindorf, Grafendorf, St. Johann in der Haide), und die Stadtwerke Hartberg in Greinbach.

Für Sie heißt das: Ein Teil der Anschlüsse ist fertig, in vielen Gemeinden laufen Hausanschlüsse und Aktivierungen 2026 weiter. Irgendwann steht also ein Techniker vor der Tür, bohrt ein Loch in die Wand und montiert ein kleines Kästchen. Ab da ist die Leitung schnell – aber ob Ihr Büro, Ihre Kassa oder Ihr Fernseher davon etwas merken, entscheidet sich hinter diesem Kästchen. Genau darum geht es in diesem Ratgeber.

Was sich beim Wechsel auf Glasfaser wirklich ändert

Bisher kam das Internet über die Kupfer-Telefonleitung (DSL) oder das Kabelnetz, manchmal über Richtfunk oder LTE. Mit Glasfaser (FTTH, „Fibre to the Home“) endet die Lichtleitung direkt in Ihrem Gebäude. Vier Dinge sind neu:

  • Der ONT. ONT steht für „Optical Network Terminal“ – das Glasfaser-Modem, oft auch Glasfaser-Abschlussgerät genannt. Das Kästchen an der Wand wandelt das Lichtsignal aus der Glasfaser in ein normales Netzwerksignal um, an dem sich der Router anschließen lässt. Es gehört dem Anbieter, braucht Strom und muss dort bleiben, wo der Techniker es montiert hat – meist im Keller, Technikraum oder neben dem alten Telefonanschluss.
  • Der Router hängt am ONT. Ihr bisheriges DSL-Modem wird arbeitslos. Der neue Router (vom Anbieter oder ein eigener) wird per Netzwerkkabel am ONT angeschlossen. Wo der Router steht, entscheidet über Ihr WLAN – und der Keller ist der schlechteste Platz im Haus.
  • Telefon läuft über das Internet. Das Festnetz wird zu VoIP – „Voice over IP“, also Telefonieren über die Internetleitung: Ihre Stimme wird wie E-Mail oder Video als Datenpakete übertragen, statt wie früher über eine eigene Telefonleitung. Für Sie ändert sich am Telefonieren nichts, Ihre Rufnummer bleibt; es ändert sich nur, wo das Telefon angesteckt wird. Alte analoge Telefone brauchen einen Router mit Telefonanschluss oder einen Adapter; DECT-Basisstationen steckt man an den Router.
  • Alles, was an der alten Telefonleitung hing, muss mit. Alarmanlagen, Notrufwählgeräte in Aufzügen, Türsprechanlagen, Fax und manche Kartenterminals wählten sich bisher über die Kupferleitung ein. Das fällt weg – und wird vor dem Umstellungstermin gern vergessen.
Die wichtigste Frage vor dem Techniker-Termin: Wo soll der ONT hin? Wenn die Leitung ohnehin neu ins Haus kommt, lassen Sie sie dorthin legen, wo Router und Netzwerkschrank sinnvoll stehen – nicht dorthin, wo vor 30 Jahren die Telefondose gesetzt wurde. Nachträglich ist das teuer.

Warum 1.000 Mbit/s am Handy trotzdem 80 bleiben

Der häufigste Anruf nach einem Glasfaseranschluss lautet: „Ich zahle für 500 Mbit, der Speedtest zeigt 70.“ In fast allen Fällen liegt es nicht am Anschluss, sondern am WLAN. Die Glasfaser liefert die Geschwindigkeit bis zum Router – ab dort gelten die Regeln der Funkstrecke:

EngstelleWas passiertAbhilfe
Router im KellerJede Betondecke kostet einen Großteil des Signals; im Obergeschoss bleibt ein Bruchteil.Router zentral aufstellen oder Access Points per Kabel in die Stockwerke.
Alter WLAN-StandardRouter oder Endgerät können nur Wi-Fi 4/5 – selbst unter Idealbedingungen bleiben 100–300 Mbit/s.Router mit Wi-Fi 6 oder 6E; alte Notebooks per Kabel anbinden.
Repeater in ReiheJeder Funk-Repeater halbiert den Durchsatz und erhöht die Verzögerung.Mesh-System mit Kabel-Anbindung (Backhaul) statt Repeater-Kette.
Powerline (Steckdosen-Adapter)Schwankt mit der Hauselektrik, bei Fehlerstromschutzschaltern oft unter 50 Mbit/s.Netzwerkkabel legen – einmal, dauerhaft.
Alte VerkabelungCat-5-Kabel oder Telefonverkabelung im Haus bremsen auf 100 Mbit/s.Cat 6 oder Cat 7, Netzwerkdosen mit Gigabit-Switch.

Ein realistischer Anhaltspunkt: Ein gutes Wi-Fi-6-Netz liefert im selben Raum 400 bis 800 Mbit/s, ein Stockwerk weiter 100 bis 300. Wer die volle Leistung an einem Arbeitsplatz braucht, verwendet ein Netzwerkkabel – ohne Wenn und Aber.

Checkliste Haushalt: fünf Dinge vor dem Anschlusstermin

  • 1. Router-Standort festlegen. Möglichst zentral, frei stehend, nicht im Metallschrank und nicht neben der Mikrowelle. Vom ONT dorthin ein Netzwerkkabel – bis 100 Meter problemlos.
  • 2. Mesh statt Repeater. Bei mehreren Stockwerken oder dicken Wänden zwei bis drei Mesh-Stationen, idealerweise per Kabel verbunden. Das alte Repeater-Sortiment kann weg.
  • 3. Endgeräte prüfen. Fernseher, Konsole, Arbeits-PC: Alles, was einen festen Platz hat, gehört ans Kabel. WLAN ist für das, was sich bewegt.
  • 4. Telefon und Smart-Home. Analoge Telefone, DECT-Basis, Heizungssteuerung mit Internetanbindung – wer hängt heute wo, und wo hängt es nach der Umstellung?
  • 5. Alten Anschluss nicht zu früh kündigen. Erst wenn Glasfaser läuft und getestet ist, den alten Vertrag beenden – sonst gibt es Tage ohne Internet.

Checkliste Betrieb: was bei Kassa, Drucker und Homeoffice zählt

Im Betrieb ist Glasfaser mehr als schnelleres Surfen: Cloud-Buchhaltung, Videokonferenzen, Backups außer Haus und Fernwartung werden erst damit alltagstauglich. Dafür müssen ein paar Grundlagen stimmen:

  • Netzwerkschrank statt Kabelsalat. ONT, Router, Switch und USV an einem Ort, beschriftet, mit Strom über eine kleine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Ein Stromausfall darf die Kassa nicht mitreißen.
  • Kassa, Drucker und Server per Kabel. Alles, was Umsatz macht, hängt nicht am WLAN. Die häufigste Ursache für „die Kassa hängt“ ist ein Kassen-Terminal im Gäste-WLAN.
  • Gäste-WLAN getrennt. Kunden und Besucher bekommen ein eigenes Netz, das nicht in Ihr Firmennetz sieht. Das ist mit heutigen Routern eine Einstellung, kein Projekt.
  • Feste IP oder VPN? Wer von außen auf Kamera, NAS oder Warenwirtschaft zugreift, klärt vor der Umstellung, ob der neue Anschluss eine öffentliche IPv4-Adresse hat. Viele Glasfaseranschlüsse liefern nur noch IPv6 oder eine geteilte Adresse (CG-NAT) – dann braucht es ein VPN oder einen Tarif mit fester IP.
  • Ausfallsicherung. Ein LTE/5G-Fallback im Router überbrückt Störungen automatisch. Für Betriebe, bei denen ohne Internet nichts geht, ist das der günstigste Schutz überhaupt.
  • Telefonanlage. Bestehende ISDN- oder Analog-Anlagen brauchen einen Umstieg auf VoIP – das ist ein eigenes kleines Projekt und sollte nicht am Umstellungstag improvisiert werden.
Alarmanlage, Aufzug-Notruf, Brandmeldeanlage: Diese Systeme wählen sich oft noch über die alte Telefonleitung zur Leitstelle ein. Klären Sie mit dem Errichter vor der Umstellung, ob ein IP- oder GSM-Übertragungsweg vorhanden ist. Fällt die Kupferleitung weg, ist die Anlage sonst stumm – und niemand merkt es.

Wer baut wo im Bezirk – und was Sie tun müssen

Die Netze werden von unterschiedlichen Gesellschaften errichtet; der Internet-Vertrag kommt dann von einem Anbieter, der dieses Netz nutzt. Grob gilt (Stand der Quellen siehe unten, ohne Gewähr – verbindlich ist die Verfügbarkeitsabfrage des jeweiligen Netzbetreibers):

  • Impulsregion Fürstenfeld (Fürstenfeld, Ilz, Großwilfersdorf, Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Söchau, Burgau, Großsteinbach, Ottendorf, Neudau, Unterlamm): Netz von A1, Anschluss über A1.
  • öGIG-Gemeinden (Bad Waltersdorf, Ebersdorf, Lafnitz, Rohrbach an der Lafnitz, Pinggau, Friedberg, Dechantskirchen, Schäffern, St. Lorenzen am Wechsel, Buch-St. Magdalena, Rohr bei Hartberg, St. Johann in der Haide, Burgau, Neudau, Grafendorf teilweise): offenes Netz, Tarif frei wählbar bei den Anbietern, die auf dem öGIG-Netz anbieten.
  • Feistritzwerke (Hartberg, Stubenberg, Kaindorf, Grafendorf, St. Johann in der Haide und weitere im Stromnetzgebiet): Verfügbarkeit online prüfbar, Anschluss und Tarif direkt beim Netzbetreiber.
  • Greinbach: Stadtwerke Hartberg, Fertigstellung bis Ende 2026 geplant.

In den meisten Projekten gilt: Wer sich während der Bauphase für den Hausanschluss anmeldet, bekommt ihn deutlich günstiger oder kostenlos; wer später nachträglich anschließt, zahlt die Grabung selbst. Auch wenn Sie den Anschluss heute nicht brauchen – die Leitung ins Haus legen lassen kostet in der Bauphase am wenigsten und steigert den Wert der Immobilie.

Wie wir Ihnen helfen

Wir kümmern uns um alles hinter dem ONT: Router-Standort und Verkabelung planen, Mesh oder Access Points setzen, Kassa und Drucker sauber ins Netz holen, Gäste-WLAN trennen, VPN und Fernzugriff einrichten und die Telefonie auf VoIP umstellen – vor Ort im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld und in der Oststeiermark. Betriebe bekommen vorab einen kurzen Netzwerk-Check: Was funktioniert nach der Umstellung noch, was muss vorher geändert werden? Mehr dazu unter IT-Service und IT-Systeme; typische WLAN-Fehler beschreibt der Ratgeber WLAN-Probleme im Büro.

Quellen

Alle Zahlen stammen aus den verlinkten Aussendungen und Berichten zum jeweiligen Datum; Baufortschritt und Verfügbarkeit ändern sich laufend.

Häufige Fragen

Welche Gemeinden im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bekommen Glasfaser?

In der Impulsregion Fürstenfeld baut A1 in Fürstenfeld, Ilz, Großwilfersdorf, Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Söchau, Burgau, Großsteinbach, Ottendorf an der Rittschein, Neudau und Unterlamm. Die öGIG erschließt 15 Gemeinden rund um Bad Waltersdorf, Ebersdorf, Lafnitz, Rohrbach, Pinggau, Friedberg, Dechantskirchen, Schäffern, St. Lorenzen am Wechsel, Buch-St. Magdalena, Rohr bei Hartberg, St. Johann in der Haide, Burgau, Neudau und teilweise Grafendorf. Die Feistritzwerke bauen unter anderem in Hartberg, Stubenberg, Kaindorf, Grafendorf und St. Johann in der Haide, die Stadtwerke Hartberg in Greinbach. Verbindlich ist die Verfügbarkeitsabfrage des jeweiligen Netzbetreibers.

Brauche ich für Glasfaser einen neuen Router?

Meistens ja. Das bisherige DSL-Modem kann mit dem Glasfaseranschluss nichts anfangen. Der Netzbetreiber montiert einen ONT (Optical Network Terminal, das Glasfaser-Modem, das das Lichtsignal in ein Netzwerksignal umwandelt), an den ein Router per Netzwerkkabel angeschlossen wird – entweder das Gerät des Anbieters oder ein eigener Router mit WAN-Anschluss. Wichtig ist weniger die Marke als der Standort: zentral im Gebäude, frei stehend, nicht im Keller oder Metallschrank.

Warum ist mein WLAN nach dem Glasfaseranschluss immer noch langsam?

Weil die Glasfaser nur bis zum Router reicht. Ab dort gelten die Regeln der Funkstrecke: Betondecken, alte WLAN-Standards, Repeater-Ketten und Powerline-Adapter bremsen auf einen Bruchteil. Abhilfe schaffen ein zentraler Router-Standort, ein Wi-Fi-6-Router, ein Mesh-System mit Kabelanbindung und Netzwerkkabel für alle Geräte mit festem Platz. Ein Speedtest per Kabel direkt am Router zeigt, ob der Anschluss selbst in Ordnung ist.

Was passiert mit Festnetztelefon, Alarmanlage und Fax?

Das Festnetz läuft nach der Umstellung über das Internet – VoIP, Voice over IP: Die Stimme wird als Datenpakete über die Internetleitung übertragen statt über eine eigene Telefonleitung, die Rufnummer bleibt erhalten; analoge Telefone brauchen einen Router mit Telefonanschluss oder einen Adapter, DECT-Basisstationen kommen an den Router. Alarmanlagen, Aufzug-Notrufe, Türsprechanlagen und Fax, die sich bisher über die Kupferleitung eingewählt haben, brauchen einen IP- oder GSM-Übertragungsweg. Das sollte mit dem Errichter vor dem Umstellungstermin geklärt werden, sonst bleibt die Anlage stumm.

Soll ich den Hausanschluss legen lassen, auch wenn ich ihn noch nicht brauche?

Ja. In der Bauphase ist der Hausanschluss in den meisten Projekten deutlich günstiger oder kostenlos; wer später nachträglich anschließen lässt, zahlt die Grabung selbst. Die Leitung ins Haus verpflichtet nicht zu einem Vertrag, steigert aber den Wert des Gebäudes.

Was muss ein Betrieb vor der Glasfaser-Umstellung beachten?

Kassa, Drucker und Server per Kabel anbinden, Gäste-WLAN vom Firmennetz trennen, Netzwerkschrank mit USV einrichten, prüfen, ob der neue Anschluss eine öffentliche IPv4-Adresse hat (sonst VPN oder Tarif mit fester IP für Fernzugriff), einen LTE/5G-Fallback im Router vorsehen und bestehende ISDN- oder Analog-Telefonanlagen rechtzeitig auf VoIP umstellen. Den alten Anschluss erst kündigen, wenn Glasfaser läuft.

Fazit

Der Glasfaseranschluss ist der leichte Teil – den erledigt der Netzbetreiber. Ob Sie davon etwas merken, entscheiden Router-Standort, Verkabelung und WLAN-Aufbau. Wer vor dem Techniker-Termin klärt, wo der ONT hin soll, was am Kabel hängt und welche Geräte noch an der alten Telefonleitung wählen, hat nach der Umstellung keine Überraschungen.

Und: Anschluss in der Bauphase legen lassen, auch wenn Sie ihn heute noch nicht brauchen. Später wird es teuer.

Glasfaser da – und jetzt?

Wir prüfen Ihr Netzwerk vor dem Anschlusstermin, richten Router und WLAN ein und sorgen dafür, dass Kassa, Drucker und Homeoffice sauber laufen.

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