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Reguläre Ausdrücke (Regular Expressions, kurz Regex) sind Suchmuster, die Zeichenketten beschreiben. Sie werden in der Programmierung, Textverarbeitung und Datenvalidierung eingesetzt, um Texte zu durchsuchen, zu prüfen oder zu ersetzen. Regex wird von nahezu allen Programmiersprachen unterstützt.
g (global): Findet alle Treffer, nicht nur den ersten. i (case-insensitive): Ignoriert Groß-/Kleinschreibung. m (multiline): ^ und $ matchen am Anfang/Ende jeder Zeile statt nur am Anfang/Ende des gesamten Textes. s (dotall): Der Punkt (.) matcht auch Zeilenumbrüche.
Capture Groups werden durch runde Klammern () definiert und erfassen Teile des Treffers separat. Sie können im Ersetzungstext mit $1, $2 usw. referenziert werden. Beispiel: Das Muster (\d{2})\.(\d{2})\.(\d{4}) erfasst Tag, Monat und Jahr eines Datums als einzelne Gruppen.
Ein gängiges Muster für E-Mail-Adressen ist: [a-zA-Z0-9._%+-]+@[a-zA-Z0-9.-]+\.[a-zA-Z]{2,}. Beachten Sie, dass eine vollständig RFC-konforme Validierung deutlich komplexer wäre. Für die meisten Anwendungsfälle reicht dieses Muster aber aus.
Der Quantifier * bedeutet „null oder mehr Wiederholungen" – das vorherige Zeichen darf also auch gar nicht vorkommen. Der Quantifier + bedeutet „eine oder mehr Wiederholungen" – das vorherige Zeichen muss mindestens einmal vorkommen. Beispiel: a* matcht „" und „aaa", während a+ mindestens ein „a" erfordert.
Folgende Zeichen haben in Regex eine Sonderbedeutung und müssen mit einem Backslash (\) escaped werden, wenn sie wörtlich gesucht werden sollen: . * + ? ^ $ { } [ ] ( ) | \. Beispiel: Um einen Punkt zu matchen, schreiben Sie \. statt nur einen Punkt.
Für E-Mail-Adressen ist das gängigste Muster [a-zA-Z0-9._%+-]+@[a-zA-Z0-9.-]+\.[a-zA-Z]{2,}, das die meisten gültigen Adressen erkennt. Für Telefonnummern eignet sich \+?[\d\s\-()]{7,}, das internationale Vorwahlen, Leerzeichen, Bindestriche und Klammern berücksichtigt. Beide Muster decken typische Formate ab, sind jedoch keine vollständige Validierung nach den jeweiligen Standards.
Greedy (gierig) ist das Standardverhalten von Quantifiern wie *, + und {n,m} – sie matchen so viele Zeichen wie möglich. Lazy (faul) wird durch ein nachgestelltes Fragezeichen aktiviert (*?, +?, {n,m}?) und matcht so wenige Zeichen wie möglich. Beispiel: Bei dem Text „<b>fett</b>" matcht <.+> (greedy) den gesamten String, während <.+?> (lazy) nur „<b>" erfasst.
Lookahead und Lookbehind sind sogenannte Zero-Width-Assertions, die prüfen, ob ein bestimmtes Muster vor oder nach der aktuellen Position steht, ohne es in den Treffer aufzunehmen. Ein positiver Lookahead (?=...) prüft, ob das Muster folgt, ein negativer Lookahead (?!...) prüft, ob es nicht folgt. Lookbehind funktioniert analog: (?<=...) für positiv und (?<!...) für negativ. Diese Konstrukte sind besonders nützlich, um kontextabhängige Treffer zu erzielen.
Sonderzeichen wie . * + ? ^ $ { } [ ] ( ) | und \ müssen mit einem vorangestellten Backslash (\) escaped werden, um sie wörtlich zu suchen. Alternativ können Sie Zeichen in eine Zeichenklasse setzen – zum Beispiel [.] für einen wörtlichen Punkt. In JavaScript bietet sich außerdem die Methode an, benutzerdefinierte Eingaben mit einer Escape-Funktion zu verarbeiten, die alle Sonderzeichen automatisch mit einem Backslash versieht, bevor sie in einen regulären Ausdruck eingefügt werden.
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