DNS Propagation-Checker
DNS-Einträge weltweit prüfen – A, AAAA, CNAME, MX, NS, TXT und SOA Records über öffentliche DNS-Server abfragen. 100% im Browser.
DNS Propagation Checker
Prüfen Sie DNS-Einträge Ihrer Domain über weltweite öffentliche DNS-Server.
100% Datenschutz
Ihre Domain wird ausschließlich lokal verarbeitet. Es werden Links zu externen DNS-Diensten generiert – erst beim Klick verlassen Daten Ihren Browser.
DNS Record-Typen erklärt
A-Record (Address)
Ordnet einen Domainnamen einer IPv4-Adresse zu (z. B. 93.184.216.34). Der grundlegendste DNS-Eintrag – er sorgt dafür, dass Ihre Domain auf den richtigen Server zeigt.
AAAA-Record (IPv6)
Wie der A-Record, aber für IPv6-Adressen (z. B. 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946). Wird für die Erreichbarkeit über das modernere IPv6-Protokoll benötigt.
CNAME-Record (Alias)
Erstellt einen Alias von einer Domain auf eine andere (z. B. www.beispiel.at → beispiel.at). Nützlich, um Subdomains auf andere Dienste wie CDNs oder Cloud-Plattformen zu verweisen.
MX-Record (Mail Exchange)
Bestimmt, welcher Mailserver für den E-Mail-Empfang einer Domain zuständig ist. Ohne korrekte MX-Einträge können keine E-Mails an Ihre Domain zugestellt werden.
NS-Record (Nameserver)
Gibt an, welche Nameserver für die DNS-Verwaltung einer Domain zuständig sind. Diese Server beantworten alle DNS-Anfragen für Ihre Domain.
TXT-Record (Text)
Speichert beliebige Textinformationen. Häufig verwendet für SPF (Spam-Schutz), DKIM (E-Mail-Signatur), DMARC (E-Mail-Authentifizierung) und Domain-Verifizierung.
SOA-Record (Start of Authority)
Enthält grundlegende Informationen über die DNS-Zone: primärer Nameserver, E-Mail des Administrators, Seriennummer und Timing-Werte für die Synchronisation.
100% Datenschutz
Ihre Domain wird ausschließlich lokal in Ihrem Browser verarbeitet. Es werden lediglich Links zu öffentlichen DNS-Lookup-Diensten generiert. Erst wenn Sie auf einen Link klicken, verlassen Daten Ihren Browser. Es werden keine Daten auf unsere Server übertragen.
Häufig gestellte Fragen zur DNS Propagation
DNS Propagation (DNS-Ausbreitung) bezeichnet den Vorgang, bei dem geänderte DNS-Einträge weltweit auf allen DNS-Servern aktualisiert werden. Wenn Sie z. B. den A-Record Ihrer Domain ändern, dauert es eine gewisse Zeit, bis alle DNS-Server im Internet die neue IP-Adresse kennen. Währenddessen können verschiedene Nutzer an unterschiedlichen Standorten unterschiedliche Ergebnisse sehen.
Die DNS Propagation dauert in der Regel zwischen 15 Minuten und 48 Stunden, in seltenen Fällen bis zu 72 Stunden. Die genaue Dauer hängt von der TTL (Time to Live) des alten DNS-Eintrags, dem Caching-Verhalten der beteiligten DNS-Server und der Aktualisierungsfrequenz der einzelnen Provider ab. Typischerweise sind Änderungen bei großen öffentlichen DNS-Servern wie Google oder Cloudflare innerhalb weniger Minuten sichtbar.
A ordnet eine Domain einer IPv4-Adresse zu. AAAA macht dasselbe für IPv6. CNAME erstellt einen Alias von einer Domain auf eine andere. MX definiert den zuständigen Mailserver. NS gibt die Nameserver an. TXT speichert Textinformationen wie SPF- oder DKIM-Einträge. SOA enthält Verwaltungsinformationen über die DNS-Zone.
Jeder DNS-Server hat seinen eigenen Cache mit einer bestimmten Ablaufzeit (TTL). Wenn ein DNS-Eintrag geändert wird, aktualisieren verschiedene Server ihren Cache zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Server mit abgelaufenem Cache holen die neuen Daten, während andere noch die alten gespeicherten Einträge verwenden. Das ist der Kern der DNS Propagation.
Die TTL (Time to Live) ist ein Wert in Sekunden, der angibt, wie lange ein DNS-Eintrag von Resolvern zwischengespeichert werden darf. Eine TTL von 3600 bedeutet, dass der Eintrag 1 Stunde im Cache bleibt. Niedrige TTL-Werte (z. B. 300 Sekunden) sorgen für schnellere Propagation bei Änderungen, verursachen aber mehr DNS-Abfragen. Höhere Werte (z. B. 86400 Sekunden = 1 Tag) reduzieren die Last, verlangsamen aber Änderungen.
DNS Caching speichert DNS-Antworten temporär auf verschiedenen Ebenen: im Browser, im Betriebssystem, im Router und beim ISP. Das beschleunigt die Namensauflösung erheblich, da nicht jede Anfrage bis zum autoritären Nameserver durchgehen muss. Bei DNS-Änderungen kann Caching jedoch dazu führen, dass alte Einträge noch eine Weile sichtbar bleiben. Sie können Ihren lokalen DNS-Cache leeren mit ipconfig /flushdns (Windows) oder sudo dscacheutil -flushcache (macOS).
MX-Records (Mail Exchange) bestimmen, welcher Server E-Mails für Ihre Domain empfangen soll. Jeder MX-Eintrag hat eine Priorität (niedrigerer Wert = höhere Priorität). Wenn der primäre Server nicht erreichbar ist, wird der nächste in der Prioritätsliste verwendet. Beispiel: Bei Google Workspace zeigen die MX-Records auf Googles Mailserver (aspmx.l.google.com). Ohne korrekte MX-Records können keine E-Mails zugestellt werden.
Ein A-Record zeigt direkt auf eine IP-Adresse (z. B. beispiel.at → 93.184.216.34). Ein CNAME-Record zeigt auf einen anderen Domainnamen (z. B. www.beispiel.at → beispiel.at), der dann über seinen eigenen A-Record aufgelöst wird. CNAMEs sind praktisch für Subdomains und Cloud-Dienste, können aber nicht für die Root-Domain (Apex) verwendet werden und verursachen eine zusätzliche DNS-Abfrage.
NS-Records (Nameserver) definieren, welche DNS-Server für die Verwaltung einer Domain autoritär zuständig sind. Wenn jemand Ihre Domain aufruft, fragt das DNS-System zuerst die NS-Records ab, um zu wissen, welchen Server es nach den weiteren Records (A, MX, etc.) fragen muss. Typischerweise hat eine Domain mindestens zwei NS-Records für Redundanz. Änderungen an NS-Records haben die längste Propagationszeit, da sie bei der Registry aktualisiert werden müssen.
Um die DNS Propagation zu beschleunigen, können Sie: 1. Die TTL vor geplanten Änderungen auf einen niedrigen Wert setzen (z. B. 300 Sekunden) und mindestens 24–48 Stunden warten, bevor Sie die eigentliche Änderung vornehmen. 2. Ihren lokalen DNS-Cache leeren. 3. Einen schnellen DNS-Anbieter wie Cloudflare DNS verwenden. 4. Sicherstellen, dass die Änderungen beim autoritären Nameserver korrekt hinterlegt sind. Vollständig beschleunigen lässt sich die Propagation nicht – Sie können nur die Voraussetzungen optimieren.
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